Tiere, die Fische fängt!

Was hat Otter, Mink, Reiher und Kormorane gemeinsam? Die Frage kann jeder Angler antworten.


Der Fischer ist nicht der einzige, der sich dafür interessiert einige Fische zu fangen . Otter, Mink, Reiher und Kormorane haben den gleichen Wunsch, und darüber sind die Fischer nicht glücklich.


Aber wie groß ist das Problem mit diesen Fischräuber? DTU Aqua hat den Fall untersucht besonders was die schädlichen Tieren und Süßwasserfische bezieht. Die Ergebnisse der Studie wurden im Jahr 2014 veröffentlicht. Sie sind hier in einer sehr übersichtlichen Form weitergegeben:

 

Otter

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Der Otter wurde in Dänemark im Jahr 1967 geschützt, weil er zu dieser Zeit ein seltenes und gefährdetes Tier war. Dies führte zu einem starken Anstieg der Otterpopulation in Jütland. Diese Tatsache wurde für den allgemeinen Rückgang in der Anzahl von großen braunen Forellen und Äschen in mehreren Gewässern in Jütland als ein entscheidender Faktor betrachtet.

 

Allerdings gibt es keine deutliche Überschneidung zwischen den Strömen, die viele Otter haben, und die Ströme wo man eine deutliche Abnahme der großer Forellen und Äschen konstatiert hat. Es ist daher schwierig, eine zu strenge Auswirkung auf die Fischbestände wegen des Otters zu schließen.


Mink
Der Mink hat nicht natürlich zu Hause in der dänischen Landschaft. Die Minke, die wir in der offenen Landschaft begegnen, kommen aus Minkfarmen.
Im Gegensatz zu den Otter wird der Mink als Schädling angesehen und kann das ganze Jahr über gejagt werden. Es besteht kein Zweifel, dass die Minke Forelle essen, aber es kann nicht nachgewiesen werden, dass es in einem solchen Ausmaß geschieht, dass es die Fischpopulation beeinträchtigt.

 

Reiher

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Reiher, die an den Flüssen und Seen stehen und lauern darauf ob ein Fisch vielleicht passiert, ist ein vertrauter Anblick für jeden, der in der Natur geht. Bei Süßwasser sind die Reiher häufige, aber nicht gern gesehener Gäste, weil sie sich sehr gut bedienen.

 

Die Reiher jagen mit gutem Appetit Meerforelle und vor allem smolt (gebräuchliche Bezeichnung für junge Lachs oder Meerforelle, die silbrig sind und in Richtung Meer wandern). Die Gesamtbeurteilung ist, dass der Einfluss auf den dänische Fischbestand begrenzt ist im Vergleich zu dem Schaden, die die Kormorane verursachen.

 

Kommoran

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Seit 30-40 Jahre war der Kormoran nicht ein Vogel, der große Aufmerksamkeit in Dänemark angezogen.hatte.  Wir hatten nicht sehr viele von ihnen, aber das haben wir bekommen, und das weckt keine  Begeisterung unter den Fischern, weil die Kormorane sehr effektive Fischfresser sind.

Kormorane können entlang der Küste und im offenen Wasser fischen und sie können 30 Meter hinunter nach Beute tauchen.Sie  können auch auf flachen Boten in Flüsse gehen und die Fische zwischen den Steinen pflücken. Kormorane  fischen  in große Gruppen  und kleine Gruppen oder allein in stagnierenden klarem Wasser und schlammigen Seen mit sehr geringer Sichttiefe. Sie fressen kleine Fische, und möchten auch gern einige der großen schlucken.
Die zunehmende Invasion von Kormoranen In den achtziger Jahren hatte große Folgen für dieNetzefischer. Ihr Fang wurde von Kormoranen zerstört, sie fraßen und beschädigten Fische in den Wadennetze. Es hatte auch Folgen in Bezug auf Süßwasserfische, weil Smolt von Forelle und Lachs sowie zu klein-Forelle auch in den Netzen gehen und werden gefräst  oder beschädigt. Sie können nicht wieder ausgesetzt werden, so wie es sonst Praxis ist.
Im Jahr 2010 schlug Sportfischer Alarm, weil Kormorane auf Raub ausgegangen waren  weit in die Flüsse, wo sie vorher nie gewesen waren. Besonders viele wurden in Skjern Å, Varde Å, Storå und Gudenåen beobachtet.
Vor allem im Herbst sind größer dänischen Seen eine Speisekammer für Kormorane. Studien von Zugverhalten von Fisch die in und aus der dänischen Seen fließen, zeigen dass die Auswirkungen der Kormoran auf die Fischpopulation zwischen den Jahren, Arten und Seen variieren kann. Das  ist ein Umstand, der DTU Aqua schätzt, dass  man in die Zukunft beleuchten muss.


Wir müssen hoffen dass in der Zeit ein Gleichgewicht zwischen Fischer und Kormorane und andere Fische Räuber entstehen kann. Idealerweise sollten wir hier alle zusammen in einer angemessenen Anzahl leben können.


Quellen: 

http://www.aqua.dtu.dk/Publikationer/Forskningsrapporter/Forskningsrapporter_siden_2008

http://www.sportsfiskeren.dk/skarvobservationer

http://www.hsbl.dk/Naturglimt/Skarven.htm

Kategorier: Naturvidenskab, Fisk
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